Dein persönlicher Weg

B.R.R.

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Das Leben besteht aus einer Kette, deren wunderschöne Perlen aus Mut gemacht sind. Jeder Tag beinhaltet so viele Möglichkeiten zur Entscheidung, und auch wenn wir uns vor Entscheidungen drücken – und somit ja auch eine Entscheidung fällen – hat jede Entscheidung Auswirkungen auf unser Leben.

Mut bedeutet nicht, keine Angst und Unsicherheiten zu haben. Mut ist, die Ängste und Unsicherheiten, die in einem schlummern, zu überwinden und somit über sich hinauszuwachsen. Dann trifft man Entscheidungen für sich und wächst innerlich ein Stück mehr. Und steht mehr zu sich. Das ist das, worauf alles hinausläuft. Klar zu sich zu stehen, authentisch zu sein. Das ist für mich der wahrhaftige Mut.

Der Mensch will immer nur im Vertrauten fischen als sich in fremde Gewässer zu wagen. Der Weg zu den fremden Gewässern ist lang und teils auch beschwerlich. Die Reise zu sich selbst ist stets anstrengend und kostet Überwindung, weil die Seele zwar nach dem Höchsten strebt, doch unser Körper stets versucht, uns mit Angst zu manipulieren. Denn wenn wir auf unserem Weg losgehen, das Vertraute verlassen, wissen wir nicht, wo und ob wir ankommen. Doch ohne Mut gibt es keine Veränderung, denn wer schon immer dieselben Wege gegangen ist, bekommt auch immer dasselbe Ergebnis.

Wenn wir unsere Komfortzone das erste Mal verlassen, merken wir überraschenderweise, dass wir dem Leben nicht so hilflos gegenüberstehen wie wir immer gedacht haben. Wir erschaffen uns unsere innere Wirklichkeit selbst, die dann zur äußeren wird. Und so entscheiden wir uns, ob wir die Verantwortung für unser Leben und für uns selbst übernehmen. Die Wahl dazu haben wir jederzeit.

Das eigene Leben fängt wohl erst richtig an, wenn wir „nein“ sagen zu Menschen, zu Situationen, die uns mehr schaden als guttun. Denn das ist immer ein „ja“ zu uns selbst. Ja, das erfordert großen Mut. Denn wenn wir uns für uns selbst entscheiden, entscheiden wir uns gegen das, was uns nicht guttut.

Wenn wir uns transformieren wollen, also in eine bessere Version unseres Selbst umwandeln wollen, beginnen wir zu akzeptieren, dass unsere Vergangenheit mit all unseren Erfahrungen, Erlebnissen, Glaubenssätzen uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Und vor allem, dass es gut ist, wie wir heute sind. Und nun sind wir bereit unsere eigenen bewussten Entscheidungen zu treffen und das Leben zu führen, was wir uns wünschen zu führen. Mit all dem Glück, den positiven Momenten aber auch mit denen des Scheiterns.

Wie ich schon erwähnte, handeln wir dann plötzlich bewusst. Sind wir einmal auf dem Weg zu uns selbst, können wir nicht wieder in die alte Komfortzone zurückkehren. Denn die gibt es nun nicht mehr. Ab jetzt sind wir auf der Reise in unserer Inneres, welche das ganze Leben andauert. Ab jetzt finden wir immer neue Möglichkeiten, um uns weiterzuentwickeln und unsere Liebe und unser Licht in die Welt zu bringen. Das Schöne ist, wir haben all das schon in uns. Es wartet darauf, hervorzukommen uns uns unseren Weg zu weisen.

Dadurch beginnen wir auf einmal, einen anderen Blickwinkel auf alles zu haben, was unser Leben und unsere Seele enorm verändert. Ab jetzt empfinden wir alles viel intensiver. Bei mir hat es sich zum Beispiel angefühlt, als würde ich verliebt sein und fühlte 1000 Schmetterlinge im Bauch. Ich denke, es ist auch eine Art Verliebtheit: das Verliebtsein ins Leben. Wir haben den Blick auf das Detail genauso wie auf das große Ganze.

:) Schöne Worte. Die Liebe aus meinem und deinen Herz(unsere gemeinsame Liebe) verzaubert jeden Tag. DANKE DAIZO

Plötzlich erkennen wir, dass wir die ganze Zeit unserem Ego viel zu viel Raum gaben als es verdient. Das Ego will uns beschützen und darum will es uns von anderen trennen und Ängste schüren. Es hat sich all die schlechten Erfahrungen, die wir in unserem Leben bisher gemacht haben, gemerkt. Nun brauchen wir wieder den Mut, den ich oben beschrieben habe. Das Ego wird kleiner und schwächer, wenn wir ihm entgegen handeln. Wir entscheiden uns für die Liebe und Vergebung, auch wenn wir verletzt wurden, denn die Liebe und Vergebung dient in erster Linie uns selbst für unseren inneren Frieden.

Unsere Seele will nichts als lieben. Mit dieser Liebe erschaffen wir uns eine glücklichere Welt. In Liebe zu leben und Liebe in die Welt zu bringen, lässt uns nie mehr wirklich unglücklich sein. Liebe siegt über Hass und auch über das Ego. Liebe ist alles.

Natürlich können wir nicht immer in diesem wundervollen Zustand der Liebe sein. Es wird immer etwas geben, was uns trifft, und unsere Aufgabe ist es, statt anzugreifen in Liebe zu handeln. Das heißt jedoch nie, sich alles gefallen zu lassen und stillschweigend die Dinge zu dulden. Das dürfen wir nie. Für diesen Schritt benötigen wir auch wieder Mut, denn mit dem Mut können wir verändern, aufeinander zugehen, Frieden bringen.

Und somit leben wir unsere Wahrheit. Für jeden ist die Wahrheit etwas anderes, jeder hat einen einzigartigen Weg und ist einzigartig. Alles, was nicht zu uns gehört, lassen wir gehen. Wir brauchen es nicht. Auf diese Weise kann unsere Seele mit all ihrer Leidenschaft und ihrem inneren Feuer ihren Weg gehen. Gerade in diesem Moment hat sich für mich etwas ereignet, was in sha Allah der nächste Schritt werden kann. Wie es sich verwirklichen lässt, ist noch nicht sichtbar, aber dass es ein Schritt ist und dazugehört, spüre ich ganz genau.

Ich bin bereit, weiterzugehen. Auch bin ich vom Mut umhüllt, der dazugehört.

Du musst bereit sein, das Leben aufzugeben, das du gewohnt bist, um das Leben zu haben, von dem du immer geträumt hast.

Das trifft auf Menschen sowie auf Situationen und unerwarteten Ereignissen und Begegnungen zu, die uns spiegeln und uns an unsere Visionen und unser inneres Feuer erinnern. Gerade das ist mir heute passiert. Ich bin so dankbar dafür.

Das Luxusproblem mit der Wahl des richtigen Journals oder was wirklich dahinter steckt

B. R. R.

Während das Minibabychen ihre Milch bekommt, schleiche ich immer wieder zu den Bullet Journals, die es so gibt. Ja, jetzt hat das Bullet Journal Fieber auch mich erreicht.

Doch das Internet ist dieses Mal keine große Hilfe. Soll ich mir von den vielen Jounals die es so gibt, das Beste aussuchen oder mir lieber die Mühe machen, eines nach meinen Bedürfnissen zu erstellen? Oder auf meine Art weitermachen, was ja auch irgendwie nach meinen Bedürfnissen ist, aber etwas unprofessionell bisher, weil mir das nötige Knowhow fehlte?

Die Fragen sind nicht einfach zu beantworten. Im Net gibt es unzählige Vorlagen. Aber wenn man das falsche Journal erwischt, schmeißt man vielleicht alles wieder hin. Ich kenne mich. Bisher hat kein Jornal, kein Planer es lange genug  überlebt. Was ich immer sehr schade finde.

Ich hab mir dann stets meine eigenen zusammen gebastelt, Coachingseiten in mein aktuelles geklebt, was halt etwas chaotisch aussieht. Aber irgendwie mehr zu mir passt, da ich lieber selbst gestalte, auch wenn bisher das Professionelle fehlte. Was sich ja jetzt ändern kann.

Mir geht es in erster Linie darum, sämtliche Listen und Bücher, wie Einnahmen und Ausgaben, Todo Liste für den Haushalt usw. so an meine Bedürfnisse anzupassen, das ich damit lange arbeiten und sie optimieren kann. 

Einerseits sind es Luxusprobleme. Andererseits sind richtige Antworten auf meine Fragen wichtig, um wirklich mehr zu schaffen als nur in den Tag hineinzuleben oder extrem gehetzt zu sein. Zweiteres wird mir durch intensive Achtsamkeit wohl weniger passieren, aber es schadet nicht, auch mit zwei Babys etwas produktiver durch den Tag zu gehen.

Um mehr produktivere Zeit für mich zu haben, die es überraschenderweise gibt. Dazu brauche ich als Prokrastinationstyp, der umgangssprachlich an Aufschieberitis leidet, das richtige Werkzeug. Wie ich darauf gekommen bin, kann ich an anderer Stelle gern verraten. Das gibt es nämlich wirklich als Störung. War sehr aufschlussreich für mich, als ich es entdeckte.

Ja, die Lösung ist Struktur, aber die richtige. Zu viel darf es auch nicht sein, jedoch zu viel Kreativität ebenfalls nicht. Da werde ich mir mein professionelles Journal erstellen.  Ein bisschen Wissen darf ich mir hierfür noch aneignen.

Fazit: Schreiben bringt Klarheit. So hab ich mir meine Antwort doch bereits gegeben, vor allem auch das Motiv dahinter aufgedeckt, was sich auch gut anfühlt und endlich aufgeräumt werden will. So viele Jahre glaubte ich irrtümlich ein fauler Typ zu sein, der alles auf die letzte Minute macht. Jetzt entdecke ich, dass es dafür Gründe gibt und da ich ein lösungsorentierter Mensch bin, werde ich in sha Allah meine Lösungen finden und umsetzen. Dann hat Erfolg wirklich die drei Buchstaben: TUN.

Ein so kostbares Geschenk

B. R. R.

Jetzt bist du da, bei uns. Bis jetzt kann ich es kaum glauben, drei Kinder zu haben. Es fühlt sich einfach surreal an. So hatte es sich vor 15 Monaten allerdings auch angefühlt. Wie in einem Traum. Noch lange.

Dein eigentliches Geburtsdatum sollte heute sein, jetzt bist du bereits drei Wochen auf der Welt und auch wenn es manchmal mit euch Rasselbande anstrengend ist, ist jeder Augenblick schön, selbst stressige Momente. Diese Zeiten kommen nämlich nicht wieder.

Ich liebe euch sehr. Jede von euch darf sein, wie sie ist und alles ist richtig. Ihr drei seid die kostbarsten Schätze, die ich mir wünschen kann. Und jede von euch ist so einzigartig wie ein seltenes Juwel.

Mit Nummer drei ist zwar mehr Chaos und Action, doch auch noch mehr Liebe eingekehrt. Und das ist schön. Alhamdulillah.

Dein Schicksal annehmen

B. R. R.

Wenn dir etwas Schlimmes passiert ist und du darüber reden kannst, ohne in große Emotionen auszubrechen oder viel zu weinen, weißt du, dass du das Schicksal akzeptiert hast, was dir auferlegt wurde.

Manchmal weißt du nicht, wie du alles tragen kannst ,doch du kannst es, denn Allah legt niemandem mehr auf als er tragen kann an Last.

Alhamdulillah für die Weisheit Allahs, die in jedem vermeintlich Bösem schon das Veränderbare und Gute legt. Das weißt du inzwischen aus Erfahrung. Jedes Ereignis zog eine Veränderung und damit auch eine Verbesserung mit sich. Vertraue dem Fluss des Lebens. Alles geht eines Tages vorbei, auch die größte Prüfung und die schwärzeste Nacht.

Zudem erkennst du, dass es weit schlimmere Schicksale und Katastrophen gibt als das, was du überwinden sollst. Kümmere dich um deine Mitmenschen, sie brauchen deinen Trost, deine Liebe, deine Wärme und dir hilft es, weiterhin demütig zu sein. Denn es hätte dich weit schlimmer treffen können. Solange alle deine Lieblinge leben, gibt es Hoffnung und alles kann sich zum Besseren wenden. Alhamdulillah.

Deine Seele kennt deinen Weg

B. R. R.

Lange Zeit hat man nichts von mir gehört bzw. gelesen. Wenn das Leben und der Alltag sowie die Sorgen einen im Griff haben, gibt es keinen Freiraum für kreatives Schaffen, sondern nur reaktionäres Handeln. Es wäre schön, wenn kreatives Schaffen immer gelänge, doch auch das wird wohl nicht möglich sein. Dazu ist das Leben zu vielen und zu großen Veränderungen unterworfen.

Gerade in der letzten Zeit zeigte sich dies. Die Coronazeit war am Anfang schön mit dem langsameren Leben, einer angenehmen Zurückgezogenheit, Homeschooling usw. Der Nachteil war, dass mit dem Einführen der Maskenpflicht überall ich wenig draußen und somit leider zu wenig in Bewegung war, was mir und dem Baby nicht so gut tat. Vor über einem Jahr war ich durch die Arbeit viel fitter gewesen.

Dann stand der Abschluss der Großen an. Die Zeiten waren sehr durchwachsen von ernsthaften Lern ersuchen, frustativem Aufgeben, weil es nie so klappte, wie sie wollte, und man dadurch die Entwicklungsverzögerung der Geburt immer noch herausmerken konnte. Vom Nichtstun besteht man leider keine Prüfungen und all mein gutes Zureden und Mutmachen half nichts. So musste ich lernen, sie loszulassen und sie ihre Prüfungen auf ihre eigene Art und Weise machen zu lassen. Sie ist eine Überlebenskünstlerin und prophezeihte, dass sie sich da schon durchkämpfen werde. So war meine Prüfung loszulassen und zu vertrauen. Ich kann nicht immer alles unter Kontrolle haben. So gern ich auch möchte, dass bei ihr alles glatt läuft.

Nun, die Schule hat meine große Tochter nun hinter sich. Der Durchschnitt von 2,5 kann sich sehen lassen und stolz bin ich sowieso auf sie. Wir sprechen hier von einem Kind, welches unter schwierigen Bedingungen zur Welt kam und eine Entwicklungsverzögerung bis weit in die Grundschulzeit reichte und sogar darüber hinaus. Denn man sieht ja, wie ihr Lernen war. Kaum schaffte sie eine Aufgabe nicht, nahm der Frust überhand und sie drohte, alles hinzuschmeißen. Diese Anfälle häuften sich. Es gab zu keiner Zeit ein gutes Rezept dafür, ihr die richtige Unterstützung zu geben.

Ihre Praktika hat sie stets allein gesucht und diesen Winter hat sie sogar bei 40 Ärzten angerufen. Es war mehr oder weniger Zufall, dass sie merkte, dass Medizinische Fachangestellte ihr Ding ist und doch erkenne ich den roten Faden durch ihr ganzes Leben. Schon immer hatte sie sich für Medizin interessiert und als kleines Kind auf dem Spielplatz alle Kinder zu uns gebracht und verarztet. Auch die einwöchige Teilnahme am Schulsanitäterlehrgang Anfang letzten Schuljahres fand sie spannend, während andere nur herumblödelten.

Ja, deine Seele kennt deinen Weg, mein liebes Kind. Einst warst du mein Räubermädchen. Eigentlich war der Titel für mich bestimmt gewesen, doch da ich mich nie vorbereiten sondern nur spontan schreiben kann, weiß ich nie, wie ein Beitrag endet und was das Ergebnis ist. Ich lasse alles nur fließen. Und wenn es jetzt über meine Große ging, dann ist das natürlich ganz in Ordnung so. Alles hat seine Daseinsberechtigung, alles darf sein 💖

Mein neues Vision Board

B. R. R.

Endlich ist es fertig. Nachdem es angefangen monatelang heumlag, weil Babychen eifrig alles an Papieren zerstörte, was sie in die Finger bekam.

Es sind zwar vom Jahr bereits fünf Monate vergangen, aber da Jetzt nun mal die beste Zeit ist, war es wohl richtig, heute endlich das Vision Board zu beenden. Und alhamdulillah bin ich sehr zufrieden damit.

Die Arbeit daran brachte Ordnung in meinen Kopf und in mein Herz. Ich habe mich nochmal auf das fokussieren können, was mir wichtig ist. Und was gar nicht mehr zu mir passt hab ich aussortiert.

Der Neustart zum Eid ist wie gemacht dafür 💖

Ein gesegnetes Ramadanfest

B. R. R.

Jeder Ramadan ist etwas Besonderes. Dieser Ramadan allerdings brachte mit der Coronazeit ein noch nie da gewesenes Phänomen. Wir verbrachten unsere Zeit meist allein mit der eigenen Familie und beteten nur zu Hause. Zumindest wir.

Und es war schön, mit meinem Mann zusammen zu beten. Lange Zeit hatten wir es im Alltag vernachlässigt, weil ich meist mit irgendwelchen Sachen beschäftigt war und er nicht warten konnte und wollte. Das gemeinsame Gebet veränderte zwischen uns einiges, es stärkte unser Band. Das wollen wir in Zukunft weiter so handhaben in sha Allah.

Möge Allah unser Fasten, unsere Gebete, Bittgebete und anderen Ibadat annehmen und uns allen unsere Sünden verzeihen bzw. verziehen haben. Mögen wir alle weiterhin Allah und Seine Liebe und Nähe suchen und möge das Beste von uns zum Vorschein kommen. Möge Allah uns weiterhin so großzügig und reichlich beschenken und mögen wir Ihn weiterhin im Herzen tragen und zu unserem Mittelpunkt machen, so wie Er zufrieden mit uns ist.

Möge Allah die Kranken heilen, den Sündern (wir alle) Kraft, Geduld und Mut geben, gegen die Dämonen in uns anzukämpfen und ein besserer Mensch zu werden. Möge Allah die Waisen, Witwen und Schwachen besonders beschützen, möge Er den Hungernden und Dürstenden genug zu Essen und sauberes Wasser geben. Und mögen wir anderen alles dafür tun, damit dies Wirklichkeit wird. Möge Allah Frieden über die Kriegsgebiete senden, so dass alle in Frieden leben, aufwachsen und lieben können. Möge Allah allen Kindern den Schulbesuch ermöglichen und mögen sie Freude am Lernen haben. Möge Allah die Kinder vor Ausbeutung und Kinderarbeit beschützen und ihnen allen ein schönes Zuhause geben. Möge Allah unsere unterdrückten Geschwister befreien und ihnen für immer die Freiheit geben.

Möge Allah all denjenigen Schwestern mit Nachwuchs bescheren, die sich Kinder wünschen, und möge Er allen das erfüllen, was wir alle uns wünschen. Möge Allah allen Geschwistern rechtschaffene und liebevolle Partner geben und mögen wir selbst diese rechtschaffenen und liebevollen Partner sein.

Möge Allah uns allen einen Neubeginn erleichtern.

Amin. Amin. Amin.

Ich hoffe, ihr alle hattet gestern bereits einen wunderschönen Festtag voller Freude und Liebe. Möge Allah aus all unseren Herzen Groll, Wut und Zorn in andere Emotionen transformieren, so dass wir unsere beste Version sein können.

Mit einer fortdauernden Spende Natur und Menschen retten

B. R. R.

Auch wenn der gesegnete Monat Ramadan nun verstrichen ist und die vielfache Belohnung wieder zur normalen Belohnung zurückgekehrt ist, versuchen wir weiterhin, so viel an Gutem wie möglich zu tun.

Ma sha Allah, hier ist ein wunderbares Projekt. Nutzen wir unsere Möglichkeiten zum Pflanzen eines Baumes oder mehrerer, denn auch ein Baum ist eine sadaqa djariya, eine fortdauernde Spende.

Möge Allah diese Bäume beschützen und sollten die Bäume doch durch Krieg zerstört werden, sei darüber nicht betrübt, denn das liegt nicht in deiner Macht.

Gerade in den letzten Monaten hat sich gezeigt, wie mächtig die Natur ist und wie sie ihren eigenen Gesetzen folgt. Wie schnell haben sich die Wälder in Australien erholt nach den harten Bränden, wo sind alles Tiere gesichtet worden, die man lange nicht sah.

Wie ist es dann erst, wenn wir Baum-Paten werden oder gar Bäume selbst pflanzen? Die Erde braucht uns und solange sie atmet, lohnt es sich, Bäume zu pflanzen.

Unser geliebter Prophet, Segen und Frieden Allahs auf ihm, sagte hierzu:

“Wenn ein Muslim einen Baum pflanzt oder etwas anderes sät und die Tiere hiervon essen, wird ihm dies als Almosen verrechnet.”

“Wer einen Baum pflanzt, wird so viele gute Taten hierfür gutgeschrieben bekommen von Allah, wie dieser Baum Früchte trägt.”

Stell dir also vor, wie Menschen in brütender Hitze Rast machen und von einem Baum Früchte zu sich nehmen, dessen Pate du bist. Wie sie dankbar sind, zuerst Allah lobpreisen und dann den Spender, dich. Welch gute Dua auf dich herabfallen. Möge Allah auch den bescheidensten Betrag mit dem Besten vergelten.

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Was für ein gewaltiger Schlüssel oder Die Laylat al Qadr – die Nacht der Bestimmung

B. R. R.

Heute ist wieder eine ungerade Nacht, die zum 27. Ramadan. Sie könnte die Nacht der Bestimmung sein. Doch im Gegensatz zu früher lege ich mich nicht mehr auf ein bestimmtes Datum fest, sondern bemühe mich in allen der zehn letzten Nächten, Allah näher zu kommen. Wirklich näher zu kommen. Und mein Weg, wieder so zu fühlen, war ein Weg von zwei Jahren. Ich kann nicht sagen, ich hätte es geschafft, denn der Weg zu Allah und zur eigenen Seele, zum eigenen Herzen, geht immer weiter.

Gerade habe ich einen Vortrag gehört, in welchem es um den Schlüssel für die Nacht der Bestimmung geht. Es ist nicht das Beten von soundso vielen Rekats. Es ist ein einziges aufrichtiges Dua, Bittgebet.

Wer dieses Dua von ganzem Herzen macht, dem werden seine Sünden zugedeckt, für immer. Wer wünscht sich das nicht? Oh Allah, du bist der Vergebene, du liebst die Vergebung, so vergib mir. Das wünsche ich mir von ganzem Herzen.

Ich möchte meinen Iman erneuern, mein Herz, meine Seele. Diese Nacht, wenn man sie trifft, ist dazu da. Darum soll man die Nacht der Bestimmung auch in allen der letzten 10 Nächte suchen, insbesondere in den ungeraden.

Allah wäscht die Erde rein in dieser Nacht. Er wäscht unsere Herzen. Es ist für die Erde ein Aufatmen, ein Neubeginn. Ich wünsche mir, dass Allah mein Leben erneuert und für alle anderen wünsche ich mir dies auch.

Wenn Vergebung der Schlüssel ist und Allah vergibt, wenn wir wirklich bereit sind zu vergeben, dann will ich von Herzen vergeben, was mir jemand mal angetan hat, egal wer. Dann will ich nicht nachtragend sein, sondern mich befreien. Und das tue ich jetzt. Ich will loslassen, wo noch Groll hängt und wahrhaftig verzeihen. Diese Themen von Verzeihen und Loslassen beschäftigen mich ja schon eine ganze Weile und sind nicht neu für mich. Darum vergebe ich anderen und auch mir. Damit ich mit neuer Kraft vorangehen kann.

Möge Allah uns vergeben und mögen wir den anderen aus tiefstem Herzen vergeben. So verändert Allah unsere Herzen und uns und somit verändert sich auch alles um uns. Was für ein gewaltiger Schlüssel.

Möge Allah uns verändern, dass wir verantwortlich handeln, aktiv sind, Vorbilder sind für die Gemeinschaft, für die Gesellschaft und für die Menschen um uns herum.

Eine gesegnete Nacht für uns alle.

Ich schreibe meine Geschichte neu

B. R. R.

Heute, nein mittlerweile ist es nach 00.00 Uhr, also gestern bin ich 40 Jahre alt geworden. Normalerweise sind Geburtstage nichts, was ich hier erwähnen müsste, doch vor 40 Jahren geboren worden zu sein und sozusagen ein halbes Leben schon hinter mir zu haben, unabhängig wie lange ich tatsächlich noch lebe, ist irgendwie krass.

Das will ich als Anlass nehmen, meine Heldenreise zu beschreiben. Das ist eine Übung, seine Geschichte neu zu schreiben, sich nicht mehr als Opfer zu sehen, sondern als Held, Heldin. Mit Wachsen der Persönlichkeit fiel es mir mit den Jahren immer leichter, mich als Heldin zu sehen.

Meine Heldenreise…

Es war einmal eine kleine Seele, die sich entschied, in diese Welt zu kommen. Dass Allah sie genau zu dieser Zeit in dieses Land auf die Erde brachte, war von Ihm in Seinem Allwissen vorherbestimmt.

Ihr Weg war steinig und schwer. Sie war ein sehr verträumtes, feinfühliges Mädchen, voller Licht und so anders als alle anderen in ihrer Umgebung. Sie war auch etwas ängstlich, ihr fehlte die Urgeborgenheit und Ursicherheit.

Sie wünschte sich sehnlichst, mutig zu sein. Ein starker edler Charakter steckte schon immer in ihr. Und Mut. Sie war eine Königin, doch niemand wollte oder konnte es sehen. Wie sollte sie es dann in sich sehen können?

Ihr Mut, ihre große Liebe und die Stärke warteten nur darauf, ins Licht zu kommen. Eine Kriegerin des Lichts und des Herzens, die ohne ihr Schwert zu ziehen für das Gute kämpfte.

Alle schwierigen Situationen, alles Suchen der Liebe im Außen zeigten ihr nur, dass es stets weiterging, sie stärker wurde als sie jemals ahnte. Egal, ob es der Verrat bestimmter Freunde oder enttäuschende Beziehungen waren, sie lehrten ihr eines: immer weiter zu machen, das Herz für die Liebe wieder zu öffnen und wieder zu vertrauen.

Das schönste Geschenk, was sie sich selbst machte, war ihre Selbstliebe und ihren Selbstwert zu entdecken. Oder vielmehr wieder daran erinnert zu werden, da alles ja bereits in ihr war. Es war die Befreiung. Ab diesem Punkt war sie hauptsächlich bei sich und es änderte sich alles. Der Beginn eines neuen Lebens.

Anstatt nun ihre Vergangenheit nicht anzuerkennen und die Schwächen weiterhin zu leugnen, umarmte sie und hieß sie willkommen.

Von nun an war alles im Fluss und sie brauchte nicht mehr gegen sich zu kämpfen. Statt dessen kämpfte sie für sich und andere. Für Liebe und Frieden.

Nun kam immer mehr die Königin zum Vorschein, die sie doch bereits immer gewesen war. Die Königin, die sich aller Aufgaben annimmt. Zu Recht spürte sie mit Stolz die Stärke, die sie aus all ihren Krisen gewann. Einsicht und Weisheit begleiteten sie. Die Magie der Liebe und des Guten ließ sie fühlen, dass sie die geborene Heldin war. Ein Leben und eine Vision zu leben, die anderen Menschen hilft, in ihre Kraft und in ihr Licht zu kommen. An sich zu glauben, zu ihrem wahren Selbst zu finden. Eine Inspiration für Menschen zu sein, so dass ihr Weg schneller vorangeht.

Jeder Mensch ist ein Held, eine Heldin. Lass es nur zu, dass er, sie aus dem Inneren treten darf.

All ihre Erfahrungen und Schritte fügten sich wie Puzzleteile zusammen, das eine bereitete sie aufs nächste vor, so dass am Ende das schönste Seelen- und Lichtbild herauskam, was sie jemals von sich selbst hatte vorstellen können. Sie ist im Einklang mit Körper, Geist und Seele. Sie ist im Frieden, in Liebe. Sie ist der kleine goldene Samen, der einst wusste, dass er Vollkommenheit in sich trägt, denn Allah macht in Seiner Weisheit der Schöpfung keine Fehler.

Einen wunderschönen gesegneten Ramadan allen Geschwistern

B. R. R.

Lang ist es her als ich meinen letzten Beitrag verfasst habe. Viel hat sich seitdem getan und dann auch wieder nicht. Unser Leben verläuft momentan eher ruhig, da ja das Leben dank Corona im Allgemeinen ruhiger verläuft und mehr vor sich hin plätschert.

Meriam hat alhamdulillah einen Ausbildungsplatz, jetzt steht der Schulabschluss bevor. Mal sehen wie das werden soll, da alles auf dem Kopf steht. Babychen ist jetzt inzwischen 11 Monate alt und kann schon sehr viel und lernt und entdeckt jeden Tag Neues. Das Bäuchlein wächst auch alhamdulillah. Es beherbergt in sha Allah wieder ein Mädchen. Aller guten Dinge sind drei.

Nun ist der Ramadan wieder hier. Sei willkommen, du lieber Monat, sei unser Gast und fühle dich wohl.

Du bist der Monat der Veränderungen. Du bist der Monat der Wunder. Du bist der Monat des Quran. Du bist der Monat, in welchem neu begonnen werden kann. Die Teufel sind weggesperrt, nie ist es so leicht wie jetzt, neu zu beginnen. Du bist der Monat der Vergebung, der Barmherzigkeit, der Liebe.

Die Veränderungen beginnen immer bei uns selbst. Aber im Gegensatz zu früher habe ich keine To-do-Listen und alles Mögliche zum Abhaken. Versteht mich nicht falsch, es steht nicht im Widerspruch zum Neubeginn, der Schlüssel liegt darin, einen realistischen Plan zu haben, was zuerst erfolgreich umgesetzt werden soll. Und das ist bei jedem anders. Jeder hat andere Prioritäten. Einem fällt es schwer, zu Fajr aufzustehen und zu beten. Wenn es ihm gelingt, weil er sich dazu entscheidet, ist das ein Erfolg. Und ein Erfolg ist ein Erfolg ist ein Erfolg…

Ein anderer hat eine lockere Zunge und wünscht sich, diese zu zügeln. Die Lösung ist erst einmal, sich genau zu beobachten, in welchem Augenblick man lockere Sprüche loslässt und sobald man sich ihnen mehr bewusst ist, kann man die unbewusste, blinde Reaktion im Vorfeld abschwächen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich Wissen anzueignen, darüber zu lesen, was es für Folgen hat. Erst recht, wenn man fastet. Denn Wissen ist Macht und bietet Schutz.

Jemand anderes wünscht sich, vermehrt Adhkar zu machen. Die am Morgen und Abend und zwischendurch. Da liegt es meist an der Bequemlichkeit und den falschen Prioritäten. Dass andere Dinge wichtiger sind oder man müde ist. Im Ramadan ändert sich der Tagesablauf sowieso direkt, da schon mal die Mahlzeiten wegfallen, man hütet sich auch, stundenlang fernzusehen oder Handy oder Playstation zu spielen. Intuitiv weiß man und richtet sich danach, die Zeit besser einzuteilen, da sich die Seele danach sehnt und danach strebt, Gutes zu tun und die Zeit und Energie nicht zu verschwenden.

Es geht nicht darum, den gesamten Ramadan das Beste aus sich herauszuholen und danach wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen. Natürlich geht es auch darum, das Bestmögliche aus sich herauszuholen, doch mit dem Hinblick darauf, die veränderten Gewohnheiten so zu etablieren, dass sie weiterhin Bestand haben. Und da es wissenschaftlich erwiesen ist, da sich Gewohnheiten nach 30 Tagen ca. etabliert haben, ist es kontraproduktiv, mit gefühlt tausend Dingen zu beginnen, um dann am Ende alles wieder hinzuschmeißen und aufzugeben.

Wie man sich da erst fühlt! Und was man dann über sich denkt! Was wiederum zu den Emotionen fließt und die Gefühle bestimmt. So wird dein Handeln durch dich festgelegt und so bestimmst du dein Leben.

Also starte besser mit wenigen Dingen, die du ändern möchtest und ändern kannst. Wer hierbei noch weitere Tipps möchte, kann sich gern bei mir melden.

Ich wünsche euch einen wunderschönen gesegneten Ramadan, einen der voller Wunder ist, in welchem euch vergeben wird, in welchem ihr eine bessere Version von euch selbst werdet, in welchem Allah all eure guten Taten annimmt und vermehrt. Möge Er es euch mit dem Besten vergelten.